Literarisze Bleter

[jid. Literarisze Bleter]

Die wichtigste literarische Zeitschrift des jiddischen Sprachkreises, die in der Zwischenkriegszeit veröffentlicht wurde. Die Zeitschrift erschien von 1924 bis 1939 jede Woche in Warschau. Insgesamt wurde 782 Ausgaben herausgegeben, die Auflage betrug 5000 Exemplare. Die Redakteure der Zeitschrift waren die Schriftsteller Nachman Majzel und Mejlech Rawicz. Für die Zeitschrift arbeiteten solche Autoren wie Perec Markisz, Alter Kacyzne, Józef Opatoszu, Noe Pryłucki und Chilel Cajtlin. In der Zeitschrift wurden Erzählungen, Fortsetzungsromane, Gedichte, Essays und Rezensionen veröffentlicht. 1925 bis 1932 wurde der Zeitschrift eine wissenschaftliche Beilage namens „Jedijes fun Jidiszn Wisnszaftlechn Institut” (Nachrichten aus dem Jüdischen Wissenschaftlichen Institut) beigefügt, und ab 1936 auch eine Theaterbeilage namens Teater Jedijes (Theaternachrichten).

Der Eintrag entstand im Rahmen des Projekts Zapisywanie świata żydowskiego w Polsce [Aufzeichnung der jüdischen Welt in Polen]. Autorin des Projektes ist Anka Grupińska, bekannte polnische Journalistin und Schriftstellerin, die sich in der Neuesten Geschichte der Polnischen Juden spezialisiert. Dieses Projekt, das 2006 vom Museum für die Geschichte der Polnischen Juden initiiert wurde, beruht auf der Aufzeichnung von Gesprächen mit polnischen Juden aller Generationen.

Die Übersetzung dieses Textes wurde ermöglicht dank der freundlichen Unterstützung der:

Konrad Adenauer Stiftung Polska

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