Der älteste Beweis für die Anwesenheit von Juden in Konin stammt aus dem Jahre 1397. Sie wurden dabei aber nicht in der Liste der königlichen Steuerzahler aus dem Jahre 1507 aufgenommen. Dort wurden sie erst im Jahre 1579 aufgeführt. Drei Juden entrichteten damals 1 Zloty Kopfsteuer.

Im Jahre 1628 besaßen sie bereits eine eigene Straße (Jüdische Straße, poln. ul. Żydowska) unweit der Stadtmauern. Der Name der Straße blieb bis 1930 erhalten. Die jüdische Gemeinschaft litt sehr während des polnisch-schwedischen Krieges (1655-1660). Eine Konsequenz des Krieges war, dass die jüdische Besiedlung in Konin in den Jahren 1655-1678 verschwand.

Eine Wiedergeburt kam erst im 18. Jahrhundert. Seitdem wuchs die Population recht schnell. 1765 lebten in Konin 133 Juden, 1793 – 203, 1808 – 369, 1827 – 872, 1857 – 2006, 1897 – 2482 und im Jahre 1909 – 4073 Personen jüdischen Glaubens (50,5%). Die Gemeinde entstand in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts. Davor unterlag die jüdische Gemeinschaft der Gemeinde in Kalisz. Ihr erster Rabbiner war der 1810 gewählte Cwi Hirsz Amsterdam. Er war es, der in Konin die erste Jeschiwa gründete. Zu seinem Nachfolger wurde 1849 sein Schwiegersohn Cwi Hirsz Auerbach, der aus Leszno stammte. Als er 1883 starb, nahm Cwi Hirsz Bieżunski, ein Chassid aus Kock, seinen Platz ein. Dieser verstarb 1905. Sein Nachfolger wiederum war der letzte Rabbiner von Konin, der 1906 gewählte Jakub Lipszyc (Liebschütz). Die Gemeinde umfasste seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Stadt Konin sowie die Landkreise Rzgów (das Dorf Dąbie), Brzeźno (die Dörfer Brzeźno, Krzymów und Paprotnia) sowie Gosławice (das Dorf Czarków). In den anderen Ortschaften, die der jüdischen Gemeinde unterlagen, lebten nur einzelne jüdische Familien, bspw. im Jahre 1931 in Krzymów 7 Personen, in Paprotnia - 6, in Brzeźnie - 5, in Czarków - 24. Fünf Jahre später waren es in der Gemeinde Brzeźno 11 Personen, in Gosławice hingegen 8.

Nach dem Ersten Weltkrieg verzeichnete die jüdische Gemeinschaft ein demographisches Tief. 1921 lebten in Konin 2902 Juden, 1931 bereits 3600, in den Jahren 1932-1934 fiel die Zahl auf 300-3100, 1936 sogar auf 2235 Personen (20,8%), um 1937 auf 2376 und 1939 auf 2500 leicht anzusteigen[1.1]. Die jüdische Gemeinde hingegen zählte 1921 ca. 3000 Personen, 1924 - 2600, 1926 - 2700, 1931 - 3645, 1932 und 1933 - 3150, 1936 - 2300, 1937 - 2386 und 1939 - 2500 Personen jüdischen Glaubens[1.2].

Juden hatten bedeutenden Einfluss auf die Wirtschaft der Stadt und ihre Umgebung. Im Jahre 1921 gehörten 72 von 240 registrierten Betrieben in Konin jüdischen Unternehmern. Sieben Jahre später waren es 10 jüdische Betriebe von insgesamt 25 in der Stadt. Von den 487 Handwerksbetrieben waren 168 in jüdischem Besitz (34,3%). Zu den größeren Betrieben gehörten u. a. die Ziegelbrennerei „Glinka“ (Inhaber war Mojżesz Kapłan); die Mühle an der ul. Kolska, die ab 1921 Szpilfogel und Walkman gehörte, die Mühle an der ul. Zagórowska von Abram und Jakub Kowalski (ebenfalls ab 1921), die Seifenfabrik von Szmul Berman sowie die Gesellschaft „Record“ von Maks Przedecki, Leon Zelmanowicz und Wolf Sucher. Ab 1931 führten die Brüder Leszczyński, Izrael und Eliasz, mit A. Friedlander, Izaak Bogacki, Chaskiel Bułka und Salomon Horończyk die Ölmühle. Mit der Rektifikation von Spiritus befassten sich ab 1924 hingegen die Brüder Izrael und Szymon Szpilfogel sowie Henryk und Majer Waldman. Die Ölmühle leiteten Lejb Berendt, Abram Rojewski. Die Pappenfabrik wiederum Hersz Działoszyński, die Druckerei - Jakub Buchner, Helena Heber-Beatus und Paweł Ernest Michel. Die Fabrik für Metallbeschläge gehörte M. Leszczyński, die Sägewerke im Dorf Smaszewo - Aron Ryczke, M. C. Cohn, im Wald von Żychlin hingegen die Firma „Leszczyński i Szykier“ und in Grodziec Szaja Gelbart. Allgemein waren auch die größeren Geschäfte und Lager in jüdischem Besitz.

Informellen Einfluss hatten auch die Chassiden, die die Aguda unterstützten oder als parteiloser Block der Orthodoxen auftraten. Ihr Parteiführer war Baruch Działoszyński - Ratsmitglied im Stadtrat und Vorsitzender der jüdischen Gemeinde. Sie versammelten sich um das Verwaltungskomitee, welches sich mit dem Schulwesen befasste. Die Zahl der Chassiden in Konin stieg Ende des 19. Jahrhunderts. In der Stadt lebten ca. 80 chassidische Familien (10%), u. a. die Familien Michowski, Nelken, Erlich, Prost, Krakowski, Markowicz, Kratowski, Urbach und Skowroński. Sie vertraten hauptsächlich die Zaddikim aus Góra Kalwaria, Aleksandrów (4 Familien) sowie die sog. toten Chassiden (1 Familie). Sie waren liberaler als ihre Kumpanen aus dem Osten - die jungen Chassiden trugen bspw. keinen Bart. Geringen Einfluss hatten hingegen die Befürworter der Assimilation sowie die Vertreter der Kommunistischen Partei Polens und die sog. Folkisten, die die Jüdische Volkspartei unterstützten.

Im Beamtenstand in der Gemeinde waren der Rabbiner Jakub Lipszyc (Liebschütz), die Kantoren Eliasz Szer (Scheer), Batista (in den Jahren 1925-1932) und H. L. Rosenberg, die Mohalim Chaskiel Szlingenbaum, Z. H. Schlingenbaum, A. H. Szer, Szymon Lasman und H. L. Rosenberg (ab 1932), der Helfer des Mohels Grencel, die Kontrolleure Sz. Pendzel und B. Płatkowicz, die Schuldiener A. Sz. Kleczewski und H. Szmul, der Totengräber J. Bornsztajn, der Sekretär Suchezohn, der Kassierer R. Łachmański sowie die Wachmänner W. Narożny und M. Błaszkowski.

Das Zentrum des „jüdischen Konins“ konzentrierte sich um den sog. Teper Mark, als den Töpfermarkt. Viele Juden lebten in den Straßen: 3 Maja, Bożnicza, Piaseczna, Zagórowska, Duży Rynek. In diesem Gebiet befanden sich die wichtigsten Institutionen der Gemeinde: die Synagoge in der Boźnicza Straße (die sog. große Synagoge), die in den Jahren 1825-1828 erbaut wurde, das Bet ha-Midrasch (die sog. kleine Synagoge), gebaut 1870 sowie das Stiebel der Chassiden an der Synagoge (Ecke Boźnicza und Parkowa Straße). In der Niecała Straße 3 befand sich ab 1919 ein Nachtquartier für reisende arme Juden, welches sich aus zwei Zimmern zusammensetzte. Auf dem gleichen Grundstück funktionierte eine Schlachterei für Geflügel mit einem anliegenden Zimmer für die Mohalim. Die Verstorbenen wurden bis 1830 auf dem Friedhof im Dorf Czarków bestattet. Ab 1806-1808 fanden Bestattungen auf dem „neuen“ Friedhof am Stadtrand statt. Mit der Zeit wurden dort eine Leichenhalle und eine Wohnung für den Totengräber gebaut. Der Grundstück bei der ul. Ogrodowa gehörte bis 1921 der Gemeinde. Es gab Pläne, dort eine Schule unter dem Namen „Jesoda Tora Bibeis Efroim“ (Vereinte Religiöse Bildung im Hause Efraim) zu gründen. Ihr Leiter sollte der Rabbiner werden. Bis 1936 nahm aber der Vorsitz der Gemeinde dieses Vorhaben formell nicht zur Kenntnis, da er die Investition als Willkür des Rabbiners verstand. Das gesamte Immobilien-Vermögen der Gemeinde wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts auf 153 996 Zloty geschätzt.

Der Vorstand der Gemeinde war nach den Wahlen 1924 und 1927 bis Anfang der 30er Jahre von Orthodoxen und Parteilosen dominiert. Ab dem Jahre 1924 saßen im Vorstand: Mojsze Dawid Lewenberg (Vorsitzender, parteilos), Szlama Lipszyc (Aguda), Mosze Kapłan (parteilos), Sender Singerman (parteilos), die Vertreter: Gecel Rojewski, Szmul Szyke, Szmul Lipszyc, Dawid Singerman. Der Vorstand wurde ab dem 17. Juni 1927 von folgenden Personen vertreten: Jakub Libszyc (Vorsitzender), Sender Singerman, Gecel Rojewski, Szlome Lipszyc, die Vertreter: Szmul Lipszyc, Icek Szyke.

Die Wahlen vom 20. Mai 1931 machten die sich wandelnden politischen Präferenzen unter den Juden aus Konin sichtbar. Zur Wahl traten zwei Listen an: der Religiöse Block der Juden, der alle Gebetshäuser und die Aguda vertrat, sowie der Vereinigte Jüdische Demokratische Block, der alle Zionisten vereinte. Die Liste Nr. 1 erhielt 152 Stimmen und somit 2 Mandate, die Liste Nr. 2 hingegen 326 Stimmen und 6 Mandate (4 für die Zionisten und 2 für „Misrachi“). Von den 546 Stimmberechtigten gingen 482 zur Wahl. Der neue Vorstand begann seine Arbeit am 12. Juli 1931 und setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Lejb Krauze (Vorsitzender und Befürworter der Assimilation), Szmul Lipszyc (Zionist), Mendel Abram Firszt (Zionist), Hersz Icek Ryczke (Misrachi), Wolf Grün (Zionist), Chaskiel Leszczyński (Zionist), Szlama Lipszyc (orthodox), Baruch Działoszyński; die Vertreter: Salomon Horończyk (Befürworter der Assimilation), Salomon Kapłan (orthodox), Szyje Judkiewicz (Zionist), Wolf Dawid Blum (Zionist), Mojżesz Eisen (Zionist), Izrael Cadek (Befürworter der Assimilation), Abram Wolf Sędziejewski (orthodox), Abram Auerbach (orthodox).

In den letzten Wahlen vor Kriegsausbruch (30. August 1936) nahmen 519 von 571 Personen ihr Wahlrecht wahr. Es wurden 7 Listen angemeldet: die Liste Nr. 1 (die orthodoxen Juden) erlangte 87 Stimmen (1 Mandat), die Liste Nr. 2 (Zionisten und Revisionisten) erhielten 71 Stimmen (ebenfalls 1 Mandat), die Liste Nr. 3 wurde für ungültig erklärt, die Liste Nr. 4 (Volkspartei) erlangte 63 Stimmen (1 Mandat), für die Liste Nr. 5 (Allgemeine Zionisten) stimmten 74 Personen ab (auch ein Mandat), die Liste Nr. 6 (Bund) erhielt 114 Stimmen (2 Mandate) und die Liste Nr. 7 (Poale Zion - die Rechten) erlangte mit 108 Stimmen 2 Mandate. Im Vorstand saßen: Baruch Działoszyński (der am 13. September 1936 gewählt wurde, Liste Nr. 6), Izrael Żarnowiecki (Liste Nr. 6), Mojsze Rączkowski (Liste Nr. 7), Salomon Kapłan (Liste Nr. 7), Aron Liszkier (Liste Nr. 1), Eleazar Eizen (Liste Nr. 2), Mendel Witkowski (Liste Nr. 4), Zelig Beatus (Liste Nr. 5); die Vertreter: Abram Mojsze Krotowski (Liste Nr. 6), Henoch Cymerman (Liste Nr. 6), Benjamin Korek (Liste Nr. 7), Ber Prost (Liste Nr. 7), Bencjon Alter Lipszyc (Liste Nr. 1), Chaskiel Kott (Liste Nr. 2), Jakub Hampel (Liste Nr. 4), der am 17. Oktober 1937 in den Vorstand gelangte, sowie Szymsze Ryczke (Liste Nr. 5).

Die Beziehungen zwischen den Juden und den Christen waren allgemein gut, wenngleich in der zweiten Hälfte der 30er Jahre die Antipathie gegenüber den Juden sichtbar war. Die Anfänge des durch das nationalistische Milieu ausgeübten Drucks gegenüber jüdischen Firmen reichten in Konin sogar bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. In der Zweiten Republik war ein wirtschaftlicher Boykott jüdischer Geschäfte und Kramläden nichts Ungewöhnliches. Die Vertreter jüdischer Eliten, vor allem jene, die sich assimilierten, begegneten aber der Antipathie recht selten.

Die Juden waren im Stadtrat sehr aktiv. Im Stadtrat saßen in den Jahren 1914-1918 drei Juden, weitere fünf arbeiteten in den Kommissionen. In der Auflistung der Ratsmitglieder vom Mai 1920 stehen folgende Namen: Moritz Flonder, Leon Krauze, Markus Horończyk, M. Lewenberg, Baruch Działoszyński, Jakub Klotz, Herman Sander, Majer Winter, Zygmunt Beatus, H. Braun. Nach den folgenden Wahlen waren 9 von 24 Ratsmitgliedern Juden: Lejb Krauze, Jakub Klotz, Baruch Działoszyński, Majer Winter, Herman Beatus, Abram Bram, Moryc Flonder, M. D. Lewenberg, Salomon Korończyk.  Zygmunt Klotz hatte bis 1922 das Amt des Ratssekretärs inne. In den Folgejahren saßen drei bis sechs Juden im Rat. Im Jahre 1939 wurden Edmund Hirsz, Mosiek Beatus, Dawid Hades, Józef Rachwalski, Baruch Działoszyński und Leon Monczka gewählt[1.3].

Das Ende der Gemeinde begann in den Jahren 1939-1941. Die Deutschen führten 1939 Repressionen für die Juden in der Stadt ein. Die Synagoge wurde entweiht, ihre Ausstattung zerstört. Der jüdische Friedhof wurde eingepflügt, ein Teil des jüdischen Viertels zerstört. Am 30. November 1939 wurden 1080 bis 1200 Juden festgenommen. Am 3. Dezember wurden sie dann nach Ostrowiec Świętokrzyski gebracht. Ein Teil von ihnen wurde noch im gleichen Monat weiter nach Gorzków und Turobin im Landkreis Krasnystaw gebracht.

Für die verbliebenen Juden in Konin wurde ein Ghetto errichtet, welches sich auf dem Gebiet folgender Straßen befand: Słowackiego, Obrońców Westerplatte, Zamkowa, Niecała, Mickiewicza, Kilińskiego und Plac Zamkowy. Im Frühling und im Sommer 1940 wurden die Juden in die ul. Grodzka umgesiedelt. Bis Juli 1940 wurde wiederum ein Teil von ihnen in das Ghetto auf dem Land in der Gemeinde Grodziec transportiert. Einige nicht näher bekannte Gruppen von Juden aus Konin waren auch in den Ghettos in Zagórów und Rzgów. Das Ghetto in Konin wurde 1941 liquidiert. Seine Einwohner wurden nach Lodz deportiert. Die Juden aus den Ghettos in Rzgów und Grodziec hingegen wurden im März 1941 nach Izbica Lubelska, Janów Lubelski und Krasnystaw umgesiedelt. Die jüngeren unter ihnen wurden in ein Arbeitslager bei Danzig gebracht. Die in den Ghettos in Rzgów und Grodziec verbliebenen Häftlinge gingen wahrscheinlich freiwillig in das Ghetto in Zagórów. Die Liquidation des Ghettos in Konin dauerte von Ende Oktober bis Mitte November 1941 an[1.4].

Den Krieg überlebten ca. 200 Juden aus Konin. Nach dem Krieg kehrten bis Ende 1945 46 Juden, darunter 15 Frauen zurück. Sie gründeten eine Zweigstelle des Zentralkomitees der Polnischen Juden. Die Zweigstelle wurde aber Ende der 40er Jahre geschlossen, als praktisch kein Jude mehr in der Stadt lebte. Es blieb nur eine Jüdin, die aber den christlichen Glauben annahm und den Krieg mithilfe von „arischen Papieren” überstand[1.5].

Bibliographie:

  • Hejman L., Konińscy Żydzi na przestrzeni dziejów, „Rocznik Koniński” 2003, Bd. 14.
  • Kehilat Konin. Be-perikhata u-ve-hurbana, red. M. Gelbart, Tel Aviv 1968.
  • Opioła M., Kawski T., Gminy żydowskie pogranicza Wielkopolski, Mazowsza, Małopolski i Śląska w latach 19181942, Toruń 2008.
  • Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001.
  • Rybczyński P., Likwidacja skupisk ludności żydowskiej w powiecie konińskim, [in:] Ośrodek zagłady w Chełmnie nad Nerem i jego rola w hitlerowskiej polityce eksterminacyjnej, Łódź – Konin 1995.

 

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Fußnoten
  • [1.1] Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001, S. 109–110; Hejman L., Konińscy Żydzi na przestrzeni dziejów, „Rocznik Koniński” 2003, Bd. 14, S. 16, 59; Opioła M., Kawski T., Gminy żydowskie pogranicza Wielkopolski, Mazowsza, Małopolski i Śląska w latach 19181942, Toruń 2008, S. 102. Andere Zahlen für das Jahr 1939: Danuta Dąbrowska (Zagłada skupisk żydowskich w Kraju Warty w okresie okupacji hitlerowskiej, „Biuletyn Żydowskiego Instytutu Historycznego w Warszawie”, 1955, Nr. 13–14, Tab. 13, S. 170) gibt die Zahl von 3100 Personen an, demgegenüber ist bei Stanisław Nawrocki (Konin w okresie okupacji hitlerowskiej, „Rocznik Koniński” 1997, Bd. 11, S. 123–124) die Rede von 3500
  • [1.2] Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001, S. 109–110; Hejman L., Konińscy Żydzi na przestrzeni dziejów, „Rocznik Koniński” 2003, Bd. 14, S. 16, 59; Opioła M., Kawski T., Gminy żydowskie pogranicza Wielkopolski, Mazowsza, Małopolski i Śląska w latach 19181942, Toruń 2008, S. 102.
  • [1.3] Mehr über die Geschichte der Gemeinde im 20. Jahrhundert: Kehilat Konin. Be-perikhata u-ve-hurbana, Red. M. Gelbart, Tel Aviv 1968; Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001, passim; Opioła M., Kawski T., Gminy żydowskie pogranicza Wielkopolski, Mazowsza, Małopolski i Śląska w latach 19181942, Toruń 2008, S. 102–125. Vgl. Heyman L., Konińscy Żydzi na przestrzeni dziejów, „Rocznik Koniński” 2003, Bd. 14.
  • [1.4] Rutkowski A., Di yidishe bafelkerung in radomer distrikt beys der hitleristisher okupacye, „Bleter far Geshikhte” 1959, Bd. 12, S. 81; Konińska relacja z Archiwum Ringelbluma, Red. Gulczyński J., „Rocznik Koniński” 2003, Bd. 14, S. 197–202; Nawrocki S., Konin w okresie okupacji hitlerowskiej, „Rocznik Koniński” 1997, Bd. 11, S. 123–124; Rybczyński P., Likwidacja skupisk ludności żydowskiej w powiecie konińskim, [in:] Ośrodek zagłady w Chełmnie nad Nerem i jego rola w hitlerowskiej polityce eksterminacyjnej, Łódź – Konin 1995, S. 109–115; Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001, S. 100–101.
  • [1.5] Richmond T., Uporczywe echo. Sztetl Konin. Poszukiwanie, Poznań 2001, S. 186–187, 259, 267.