Die ersten Juden erschienen in Kock wahrscheinlich am Anfang des 16. Jahrhunderts, als die Stadt der Familie Firlej gehörte. Andere Quellen hingegen sprechen vom Anfang des 17. Jahrhunderts. Die zweite These basiert wahrscheinlich auf der Information, dass die jüdische Gemeinschaft in Kock Ende des 17. Jahrhunderts ihre Gemeinde nach den Überfällen der Kosaken von Bohdan Chmelnyzkyj wiederaufgebaut hat[1.1]. Die Dokumente aus dieser Zeit sprechen von ca. 50 bis 100 Juden, die in Kock lebten[[refr: |Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, Red. J. Szczygieł, Lublin 2003, S. 52.]]. Die Gemeinschaft wuchs schnell, sowohl in ökonomischer als auch demographischer Hinsicht, sodass wahrscheinlich noch vor der Jahrhundertmitte eine eigenständige Gemeinde entstand[1.2]. Im Jahre 1648 dezimierten die Truppen von Chmelnyzkyj die Bevölkerung von Kock[1.3], doch bereits am Anfang des 18. Jahrhundert konnte sich die Gemeinde wiederaufbauen.


In dem im Jahre 1700 herausgegebenem Dokument verpflichtete die damalige Stadtherrin, Maria de la Grange Wielopolska, die Juden aus Kock bei den Reparaturarbeiten des Damms und der Brücken, bei der Nachtwache sowie bei Bränden und Naturkatastrophen zu helfen[1.4]. In dem 1786 herausgegebenen sechsbändigen Werk Ustawy powszechne dla dóbr moich rządców (dt. Allgemeine Gesetze für die Landgüter meiner Regenten) legte die Gutsherrin Anna Jabłonowska die Rechte und Pflichten der Juden aus Kock fest. Im Jahre 1733 gab die Herzogin auch ein weiteres Dekret (Uniwersał dla Żydów dóbr Kockich, dt. Dekret für die Kocker Juden) heraus, welches u. a. das Verbot des Erwerbs von Honig, Wachs und Seide sowie der Fälschung von Alkohol beinhaltete.


Zur Zeit der Herzogin Jabłonowska (18. Jahrhundert) hatte die jüdische Gemeinde eine eigene Jurisdiktion, die Urteile des Gemeindegerichts mussten hingegen von der Herzogin bestätigt werden. Verfahren zwischen Polen und Juden wurden wiederum vor dem Stadtgericht entschieden[1.5]. Deswegen hatten die ersten auch einen Vertreter im Gericht. Juden mussten wie Polen Steuern in die Stadtkasse in Form von Getreide entrichten. Diejenigen, die in den Gemeindevorstand gewählt wurden, mussten eine Bestätigung des Hofes erhalten. Die Herzogin verbot einer Person die Ausübung von zwei Funktionen sowie die Bekleidung eines Amtes durch nahe Verwandte innerhalb der Gemeinde. Am 24. Juni legte die Gemeinde der Herzogin einen Jahresbericht mit allen Ein- und Ausgaben vor. Die Gemeinde entrichtete folgende Steuern an den Staat: die Kopfsteuer, die Kaminsteuer sowie die Alkohol-Akzise. In die Schatzkammer des Hofes gelangten hingegen folgende Gebühren: der Sold sowie die Kessel- und Thekensteuer. Der Verkauf eines Hauses, eines Geschäfts oder eines Kramladens durch eine Person jüdischen Glaubens erforderte ebenfalls die Erlaubnis seitens des Hofes[1.6]. Jeder Jude, der die Stadt verließ, musste 1/6 seines Vermögens an die Stadtkasse als Pfand einzahlen, welchen er bei seiner Rückkehr innerhalb von drei Jahren wiederbekommen würde[1.7].


Im Jahre 1787 zählte Kock 1904 Einwohner, davon 850 Juden[1.8].


Im Jahre 1809 fiel bei einer Schlacht mit den Österreichern Berek Joselewicz, der Anführer von zwei Schwadronen des Heeres von Fürst Józef Poniatowski.


1820 lebten 1706 Menschen in Kock, wovon 549 Juden waren (32%)[1.9].


Innerhalb des 19. Jahrhunderts erfolgte u. a. aufgrund der Bedeutungssteigerung der Stadt als chassidisches Zentrum ein demographischer Anstieg in der Gemeinde[[refr: |Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, Red. J. Szczygieł, Lublin 2003, S. 57–59.]]. Im Jahre 1829 ließ sich in Kock der Zaddik Menachem Mendel nieder, der auch als Kocker Rebe bezeichnet wurde und der Schüler des Zaddiks aus Przysucha war. Mendel gründete in Kock ein chassidisches Zentrum[1.10]. Der Zaddik erfreute sich eines großen Ansehens. Dank ihm wurde Kock von Juden aus ganz Polen und sogar aus dem Ausland aufgesucht[1.11]. Der Urenkel von Menachem Mendel hingegen, Josef Morgenstern, war Rabbiner in Kock in den Jahren 1924-1939. Auf dem jüdischen Friedhof in Kock befindet sich das Betongrab von Mendel Morgenstern, das an der Stelle des einstigen Ohels entstanden ist[1.12].


Die Juden pachteten eine Lagerstätte am Fluss Wieprz, an dem Holz nach Warschau und Danzig geflößt wurde. Im Jahre 1855 war Moszek Michelsohn der Pächter des Lagerplatzes[1.13]. Ende des 19. Jahrhunderts war die Mehrheit der Einwohner von Kock Juden. Im Jahre 1895 waren von 4677 Einwohnern 3037 Juden (64%). Die Juden aus Kock beschäftigten sich vornehmlich mit Handel und Kunsthandwerk. Laut den Daten aus dem Jahre 1828 entrichteten 37 Juden die Gebühren für die Weidung von Tieren.


Im Jahre 1907 waren von 5197 Einwohnern 3268 Juden (62%). Sechs Jahre später wurde in Kock eine Jeschiwa-Schule eröffnet[1.14].


In den Zwischenkriegsjahren waren die Lebensbedingungen in der von Epidemien und Kriegshandlungen entvölkerten und zerstörten Stadt sehr schwer, weswegen auch die Zahl der jüdischen Einwohner erheblich fiel. Die hiesige jüdische Gemeinde baute sich recht langsam wieder auf, u. a. dank der materiellen Hilfe des JOINTs. Ab 1920 gab es eine Suppenküche für Kinder aus den ärmsten Familien. Vier Jahre später wurde hingegen die Vereinigung für die Unterstützung von jüdischen Kindern und Waisen gegründet[[refr: |Archiwum Państwowe Lubelskie. Urząd Wojewódzki Lubelski 1919–1939: Wydział Spraw Społeczno-Politycznych, Sign. 250; Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 229.]]. Der Gemeinde in Kock unterlagen die Juden aus den Dörfern Tchórzew, Stoczek, Górka, Serokomla, Czarna und Motwica[[refr: |Archiwum Państwowe Lubelskie, Oddział w Radzyniu Podlaskim: Akta miasta Kocka, Sign. 339.]]. Die Gemeinde verfügte über eine Synagoge, ein traditionelles Tauchbad, eine rituelle Schlachterei und eine Talmud-Thora-Schule. Zudem gab es auch zwei private Gebetshäuser[[refr: |Archiwum Państwowe Lubelskie. Urząd Wojewódzki Lubelski 1919–1939: Wydział Spraw Społeczno-Politycznych, Sign. 730; Sign. 808; Archiwum Państwowe Lubelskie, Oddział w Radzyniu Podlaskim: Akta miasta Kocka, Sign. 38.]]. Die meisten Juden waren im Handelswesen und im Handwerk tätig.


Im Jahre 1921 lebten 3738 Menschen in der Stadt, darunter 1529 Juden (40%). 1937 lebten 4463 Menschen in Kock, wovon 2213 Juden waren (32%)[1.15]. 1924 gehörten den Juden alle Bäckereien, Fleischbänke, Ölmühlen und Färbereien in der Stadt. Dafür gehörte nur eine Metzgerei den Juden[1.16].


Darüber hinaus war die Mehrheit der über 100 Geschäfte, viele kleine Handwerkbetriebe (darunter auch einige illegale) sowie die Unternehmen, die sich mit dem Handel von Getreide und Holz beschäftigten, in jüdischem Besitz. In der Stadt waren jüdische Genossenschaften tätig (die Jüdische Handwerksgenossenschaft, die Vereinigung der Arbeitergenossenschaft „Jedność“, der Verband Jüdischer Kaufleute), die mit christlichen Organisationen um Einfluss in der Stadt konkurrierten. Zudem gab es jüdische Gewerkschaften (u. a. der Verband der Arbeiter in der Lederindustrie, die Gewerkschaft der Arbeiter in der Kleiderindustrie), Handwerkszünfte (Zunft der Schuster, Zunft der Schaftmacher, Zunft der Schneider, Kürschner und Mützenmacher)[1.17] sowie Darlehenskassen, die das Unternehmertum durch niedrig verzinste Kredite unterstützten (u. a. die Kredit-Genossenschaft, die kaufmännische Genossenschaftsbank, die jüdische Gesellschaft für Darlehen und Sparkonten)[[refr: |Archiwum Państwowe Lubelskie, Oddział w Radzyniu Podlaskim: Akta miasta Kocka, Sign. 63.]].


In der Zwischenkriegszeit gab es in Kock zahlreiche politische Parteien und Organisationen, u. a. die ab 1919 existierende zionistische Vereinigung Bnei Zion, die orthodoxe Agudas Isroel, die zionistisch-orthodoxe Misrachi sowie die Zionistische Arbeiterpartei Hitachdut[1.18]. In den Jahren 1929-1934 war in Kock eine Filiale der Zionistischen Organisation tätig, die eine Bibliothek und einen Lesesaal leitete. Auch Jugendgruppierung waren in Kock aktiv, u. a. der 1929 gegründete zionistische Pfadfinderverein Hashomer Hatzair sowie die revisionistisch-zionistische Brit Trumpeldor[1.19]. Ab 1921 wirkten in Kock illegale Gruppen der Kommunistischen Partei Polens, deren Programm von vielen jüdischen Einwohnern unterstützt wurde, darunter auch von den Gewerkschaften[1.20]. Obwohl es in Kock keine Abteilung des Bundes gab, so hatte die Partei großen Einfluss auf die sozial-kulturellen Gesellschaften, wie bspw. auf die Organisation „Kultur Liga“ oder die lokale Filiale des Zentrums der Jüdischen Handwerker. Die Vertreter der jüdischen Organisationen nahmen am politischen Leben der Stadt teil. Im Jahre 1919 setzte sich der Stadtrat mitunter aus 11 jüdischen Ratsmitgliedern zusammen: Bronsztejn, Abram Czarna, Szoel Handelsman, Jankiel Herc, Icek Krajcman, Lejzor Siemiatycki, Mojżesz Wajnberg, Majer Warum, Abram Zakalik, Chaim Szyja Zalcman sowie Jojna Zygielman[1.21]. In Kock gab es auch eine Cheder-Schule sowie eine Talmud-Thora- und Jeschiwa-Schule (ab 1913)[[refr: |Trzciński A., Śladami zabytków kultury żydowskiej na Lubelszczyźnie, Lublin 1990, S. 28; Burchard P., Pamiątki i zabytki kultury żydowskiej w Polsce, Warszawa 1990, S. 162.]] sowie die Konfessionsschule für Mädchen Beis Jaakow, die von der Agudas Isroel aufgenommen wurde und die bis 1932 von 40 Schülerinnen besucht wurde[1.1.19]. Jüdische Kinder gingen aber auch in die staatliche allgemeinbildende Schule[1.1.19]. In Kock agierten auch jüdische Kultur- und Bildungsorganisationen, wie bspw. die Jüdische Kulturelle Vereinigung, der Jüdische Amateur-Künstlerzirkel sowie die I. L. Perec-Bibliothek[1.22]. All diese Organisationen boten verschiedene kulturelle Veranstaltungen und Lesungen an.


Im Jahre 1935 fanden in Kock die Wahlen zum 19. Zionistischen Kongress statt. Die 33-köpfige Delegation setzte sich aus neun Zionisten, 17 Vertretern der Misrachi sowie sieben Mitgliedern der Liga für die Unterstützung der Arbeiter in Palästina zusammen[1.23].


Während des ersten Bombardements von Kock kam der Rabbiner Josef Morgenstern mitsamt seiner 16-köpfigen Familie um[1.24].


Kurz nach dem Einmarsch der Deutschen in Kock am 9. Oktober 1939 wurde die jüdische Bevölkerung gezwungen, einen Davidsstern auf der Kleidung zu tragen.


Im Jahre 1940 wurde nach Kock eine Gruppe von 1100 Juden aus Nasielsk, Serock und Suwałki transportiert. Im Dezember 1939 befanden sich in der Stadt insgesamt 8000 Juden. Nach Kock wurden auch Juden aus den umliegenden Ortschaften, wie bspw. Firlej und Lubartów gebracht. Ende 1940 errichteten die Deutschen das Ghetto, welches sich in der damaligen ul. Żydowska befand (in der Nähe des Kaufhauses und des Zentrums für Gesundheit). Es herrschten dort Hunger, Typhus und Tuberkulose. In das Ghetto wurden aber weiterhin Juden aus anderen Städten, wie bspw. aus Nowy Dwór Mazowiecki transportiert[1.25].


Anfang 1940 gründeten die Deutschen den Judenrat, an dessen Spitze Saperstein stand, ein Flüchtling aus Posen. Im Jahre 1941 hingegen entstand eine Vertretung der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe, die u. a. eine Küche für Bedürftige öffnete[1.26]. In der Selbsthilfe waren tätig: T. Szloma (Vorsitzender), I. Korman (Stellvertreter), L. Rubinsztein (Mitglied). Das Ghetto wurde Anfang 1942 liquidiert.


Die ersten Hinrichtungen an jüdischen Bürgern nahmen die Deutschen im Januar und Juni 1940 vor. Zu diesem Ziel wurden SS-Männer aus Radzyń Podlaski ausgewählt, die die Juden auf den Marktplatz hetzten und daraufhin Abram Wodyński, einen Schneider, ermordeten. Die anderen Juden wurden zusammengeschlagen, den älteren von ihnen zündeten die Deutschen die Bärte an. Am Nachmittag wurden 62 der 200 verhafteten Personen entlassen. Die Verbliebenen wurden gezwungen, nach Radzyń Podlaski zu marschieren. All jene, die dem Tempo des Marsches nicht folgen konnten, wurden ermordet. Diejenigen hingegen, die in Radzyń ankamen, wurden mit der Eisenbahn nach Biała Podlaska und von dort nach Terespol und Rososz transportiert, wo sie Zwangsarbeit verrichten mussten.


Im August 1942 wurde der Judenrat gezwungen, 100 Familien auszuwählen, die erst nach Parczew und danach in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wurden. Eine weitere Deportation von 1700 Menschen fand im September statt. Die Schupo erschoss damals 10 Personen. Hunderte von Juden wurden wiederum am 8. Oktober 1942 in das Ghetto in Łuków gebracht. Die verbliebenen Insassen des bereits teilweise leeren Ghettos, welches sich zwischen der ul. Warszawska und der al. Wojska Polskiego befand, wurden zur Arbeit bei der Sortierung und Sichtung des jüdischen Vermögens gezwungen. Das Ghetto war nicht geschlossen. Die Deportationen wurden vom 2. Zug des 101. Reserve-Polizei-Bataillons beaufsichtigt. In dieser Zeit wurden unter der Leitung von Major Wilhelm Trapp zahlreiche Exekutionen durchgeführt, während derer hunderte von Menschen ihr Leben ließen. In Talczyn bspw. wurden zudem auch Polen ermordet[1.27].


Am 6. November 1942 begann die Liquidation des Ghettos. Die jüdische Bevölkerung wurde teilweise nach Łuków verschleppt, von wo sie wahrscheinlich in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wurde. Insgesamt blieben 200 Personen im Arbeitslager - im Sägewerk in Poizdów[1.28]. Die Deutschen zerstörten auch den jüdischen Friedhof sowie die Objekte, die zur jüdischen Gemeinde angehörten.


Weniger als 30 Juden aus Kock überlebten den Holocaust. Es sind Fälle bekannt, in denen Polen ihnen geholfen haben. Apolonia Świątek, geborene Machczyńska, versteckte erst 11 Personen, um ihnen daraufhin „arische Papiere“ zu besorgen und einen Transport nach Warschau, zur Wohnung ihrer Schwiegereltern, zu bewerkstelligen. Von dieser Gruppe überlebte Rywka Goldfinger, die nach dem Krieg nach Israel zog. Später half Machczyńska den Juden, die sich im Wald unweit ihres Hauses versteckten. Sie wurde von einem Polen, der für die Deutschen arbeitete, denunziert, wovon sie von einem deutschen Polizisten erfuhr, der ihr auch zuvor geholfen hatte. Machczyńska versteckte sich daraufhin im Dorf Plebanki bei ihrem Vater, wo sie aber von den Deutschen gefunden und erschossen wurde[1.29]. Von den Personen im Wald überlebte nur Icek Zakalik, der Eigentümer der Mühle, die Kock mit Elektrizität versorgte. Juden wurden ebenfalls von der Familie Górczyński[1.30] sowie der Familie Kaznecki in Wola Skromowska versteckt, wo auch noch sechs weitere Juden andere Bewohner des Dorfes versteckten[1.31].


In den Jahren 1944–1946 kam es zu Überfällen auf die Juden in Kock und Umgebung, da diese versuchten, ihr Vermögen zurückzuerlangen. Nicht selten endeten diese Zwischenfälle tödlich. So war es bspw. bei Chai Liss, geborene Rybarczuk, die sich in Wola Skromowska versteckt hatte und beim Versuch, ihr Vermögen zu retten getötet wurde[1.32].


Im Jahre 1949 erklärte ein polnisches Gericht vier ehemalige Soldaten des 101. Reserve-Polizei-Bataillons für schuldig, an Hinrichtungen in Kock und Umgebung teilgenommen zu haben. Major Wilhelm Trapp wurde zum Tode verurteilt[1.33]. Dem verbrecherischen Wirken des 101. Reserve-Polizei-Bataillons auf dem besetzten polnischen Gebiet wurde das Buch von Christopher Browning u.d.T. „Ganz normale Männer. Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung“ in Polen“ gewidmet (dt. Ausgabe Rowohlt. Reinbek 1993).


Bibliographie:


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  • Futera T., Kalendarium miasta Kocka, Jarosław 1998.
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  • Kock. 580 lat miasta. Wybrane karty z historii, Kock 1997.
  • Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990.
  • Studia z dziejów Kocka, Red. R. Szczygieł, Lublin 2003.
  • Trzciński A., Śladami zabytków kultury żydowskiej na Lubelszczyźnie, Lublin 1990.

 

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Fußnoten
  • [1.1] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 44; Trzciński A., Śladami zabytków kultury żydowskiej na Lubelszczyźnie, Lublin 1990, s. 28; Kock, [in:] The Encyclopedia of Jewish Life Before and During the Holocaust, Red. S. Spector, G. Wigoder, Bd. I, New York 2001, S. 640.
  • [1.2] Trzciński A., Śladami zabytków kultury żydowskiej na Lubelszczyźnie, Lublin 1990, S. 28.
  • [1.3] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 70–71.
  • [1.4] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 70–71.
  • [1.5] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 81.
  • [1.6] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 89.
  • [1.7] Mierzwiński H., Kock w okresie rządów księżnej Anny z Sapiehów Jabłonowskiej, [in:] Studia z dziejów Kocka, Red. J. Szczygieł, Lublin 2003, S. 78.
  • [1.8] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 82.
  • [1.9] Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, red. J. Szczygieł, Lublin 2003, S. 57.
  • [1.10] Futera T., Kalendarium miasta Kocka, Jarosław 1998, S. 7–8.
  • [1.11] Turski S., Kock i okolice, Lublin 1989, S. 12.
  • [1.12] Gajewski M., Dom cadyka, [in:] Kock. 580 lat miasta. Wybrane karty z historii, Kock 1997, S. 18–19.
  • [1.13] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 151.
  • [1.14] Burchard P., Pamiątki i zabytki kultury żydowskiej w Polsce, Warszawa 1990, S. 162.
  • [1.15] Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, red. J. Szczygieł, Lublin 2003, S. 60.
  • [1.16] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 205.
  • [1.17] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 230.
  • [1.18] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 228–229.
  • [1.19] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 228.
  • [1.20] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 219–220.
  • [1.21] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 209.
  • [1.1.19] [a] [b] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 228.
  • [1.22] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, s. 228.
  • [1.23] Mierzwiński H., Dzieje Kocka do roku 1939, Warszawa 1990, S. 229.
  • [1.24] Futera T., Zarys historii Kocka w latach 19391947, [in:] Studia z dziejów Kocka, Lublin 2003, S. 106.
  • [1.25] Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 648.
  • [1.26] Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 648.
  • [1.27] Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 649.
  • [1.28] Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, red. R. Szczygieł, Lublin 2003, S. 61; Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 649.
  • [1.29] Apolonia Machczyńska-Świątek, Polscy Sprawiedliwi [online] http://www.sprawiedliwi.org.pl/pl/family/466,machczynska-swiatek-apolonia/ [Zugriff: 5.06.2014].
  • [1.30] Jop S., Przemiany demograficzne w Kocku od XV do XX wieku, [in:] Studia z dziejów Kocka, Red. R. Szczygieł, Lublin 2003, S. 111.
  • [1.31] Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 649.
  • [1.32] Bańkowska A., Jarzębowska A., Siek M., Morderstwa Żydów w latach 19441946 na terenie Polski, „Kwartalnik Historii Żydów” 2009, Nr. 3(231), S. 362.
  • [1.33] Crago L., Kock, [in:] Encyclopedia of Camps and Ghettos 19391945, Vol. II, Ghettos in German Occupied Eastern Europe, Part A, Red. P. Megargee, M. Dean, Bloomington 2012, S. 649.