Das Gebetshaus in Kielce (Słowackiego-Straße 4) wurde aus der Initiative von Herschl Zagajski, einem der größten Unternehmer in Kielce, 1922 errichtet. Es ist das einzige erhaltene Gebetshaus in Kielce. Die Fläche des Gebäudes beträgt 54 Quadratmeter. Im Gebetshaus konnten gleichzeitig 80 Personen beten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde es von Deutschen devastiert. Nach der Okkupation wurde hier ein Lager eingerichtet. In den 80er-Jahren wurden hier Schornsteinfegerbürsten aufbewahrt. Anfang der 90er-Jahre wurde das Gebäude den Erben zurückgegeben. 2011 wurde es zum Eigentum der Firma Dorbud, die das Haus zwischen den Słowackiego- und Śniadeckich-Straße zusammen mit dem Hof und dem sich darauf befindenden Gebetshaus kaufte.

 

Print