1823 wurde die erste jüdische Privatschule in Elbing eröffnet. Der Leiter der Schule war Moritz Heinse, 1824 besuchten bereits 29 Kinder diese Schule (18 Jungen, 11 Mädchen). Um 1850 wurde in einem Schreiben an das Magistrat erwähnt, dass die jüdischen Kinder von nun an die städtische Schule besuchen, vermutlich wurde die jüdische Schule 1851 geschlossen.

1892-93 besuchten 60 Kinder die jüdische Religionsschule
1895: 29 Kinder
1897: 44 Kinder
1899: 55 Kinder
1902: 60 Kinder
1904: 51 Kinder (2 5 Jungen, 26 Mädchen)
1906/1907: 52 Kinder
1910: 38 Kinder
1912/1913: 37 Kinder
1931/32: 60 Kinder (sie erhielten Religionsunterricht an der Volks- und Mittelschule)

Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde im Gemeindehaus in der Sturmstraße 9 eine Gemeindebibliothek errichtet.

Quelle: Salinger, Gerhard: Elbing, [in:] Die einstigen jüdischen Gemeinden Westpreussens, Bd. 1, New York 2009, S. 83 - 102.

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