Die jüdischen Siedlungen in der königlichen Stadt Kazimierz Dolny sind wahrscheinlich auf das frühe Mittelalter, vielleicht sogar auf die Anfänge des 11. Jahrhunderts zu datieren. Einige Forscher glauben, dass die jüdische Siedlung hier bereits unter der Herrschaft Kasimir des Großen (1333-1370) existierte. Die ältesten erhaltenen Erwähnungen über Juden, die in Kazimierz Dolny lebten, stammen erst aus dem Jahre 1406.

Historisch wird die Existenz einer jüdischen Glaubensgemeinde in Kazimierz im Register jüdischer Siedlungen aus dem Jahre 1507 bestätigt. Ungeachtet dessen, ob die Glaubensgemeinde erst mit Beginn des 16. Jahrhunderts oder aber etwas früher gegründet wurde, zählt sie zu einer der ältesten Gemeinden im Lubliner Land, neben Lublin, Chełm und Szczebrzeszyn.

Die Tatsache, dass sich Juden in Kazimierz früher niederließen als in anderen Städten ist zurückzuführen auf die günstige Lage der Stadt an der Kreuzung der Handelswege, sowie auf den durch Kaufleute frequentierten Überquerungspunkt der Weichsel, aber auch auf eine besondere Rolle der Stadt beim Handel und der Flößerei von Getreide nach Danzig.

Im Jahre 1507 entrichteten Juden aus Kazimierz zusammen mit der Lubliner Gemeinde eine Krönungssteuer. Es ist bekannt, dass es im Jahre 1531 ca. 310 steuerpflichtige Einwohner, darunter fast 50 Juden, in Kazimierz gab. In den 70er Jahren des 16. Jahrhunderts zog ein Teil der Juden aus Kazimierz auf der Suche nach neuen Niederlassungsmöglichkeiten in die zu dieser Zeit von der Familie Firlej gegründeten Städte Janowiec und Lubartów.

Die Anwesenheit und Tätigkeit der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt im 16., 17. und 18. Jahrhundert wurde durch eine Reihe von Dokumenten, die ihnen sowohl die Ansiedlung als auch den Hausbau ermöglichten, aber auch Rechte im Hinblick auf das Brau- und Ausschankrecht sowie den Handel mit bestimmten Gütern verliehen bzw. limitierten, geregelt. Die Juden in Kazimierz waren ähnlich wie in anderen Städten dazu berechtigt das Stadtrecht anzunehmen, wodurch sie zu vollwertigen Bürgern wurden. Dies war jedoch mit einer hohen Gebühr verbunden, die nur wenige imstande waren aufzubringen.

Das jüdische Viertel wurde „Na Tyłach“ genannt und entwickelte sich um einen gesonderten Marktplatz, dem sog. Mały Rynek, sowie entlang der ul. Lubelska und erstreckte sich südöstlich vom Hauptmarkt. Die Bebauung war anders als im christlichen Teil der Stadt hauptsächlich von Holz geprägt. Wahrscheinlich ca. Mitte des 16. Jahrhunderts entstand in Kazimierz die erste hölzerne Synagoge, die im Jahre 1567 durch einen Brand zerstört wurde.

Zwischen den in Kazimierz lebenden Juden und den christlichen Stadtbewohnern kam es mehrfach zu schwerwiegenden Konflikten, die hauptsächlich einen wirtschaftlichen Hintergrund hatten. Im Jahre 1563 klagte König Sigismund II. August die Juden aus Kazimierz im Namen der Stadtverwaltung der unrechtmäßigen Nutzung des Rechts der Propination an. Die Streitigkeiten wurden nicht selten durch Vergleiche, die die Privilegien der Juden in einem Bereich der Wirtschaft einschränkten, in einem anderen aber ausweiteten, beigelegt.

Vor dem Jahre 1622 wurde die hölzerne Synagoge durch eine gemauerte ersetzt, die wahrscheinlich an derselben Stelle errichtet wurde, wie die spätere Synagoge, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der ul. Lubelska erbaut wurde und die bis zum Zweiten Weltkrieg in Betrieb war.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kamen viele Kaufmannsfamilien durch Vermittlungsgeschäfte im Getreidehandel zu Reichtum. Darunter auch Kaufleute des mosaischen Glaubens, die es trotz der Versuche von Bürgern aus Kazimierz, jüdische Kaufleute aus dem Handel mit Getreide auf dem Markt auszuschließen, geschafft hatten. In der ersten Hälfte des 17.  Jahrhunderts war es Juden verboten sich am Hauptmarkt niederzulassen, was jedoch von ihnen nicht befolgt wurde.

Während der Kriege in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt und mit ihr die hiesige jüdische Gemeinschaft erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahre 1656 wurde die Stadt zusammen mit der Burg von der Armee von Stefan Czarniecki niedergebrannt, die auch nahezu alle Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Kazimierz ermordete. Nach diesen Ereignissen, gab es im Jahre 1661 nur noch 7 jüdische Häuser in der Stadt. Doch schon 1674 waren das 37 und zwei Jahre später sogar 51 Personen jüdischen Glaubens.

Die Wiedergeburt der jüdischen Gemeinschaft in Kazimierz wurde durch das Dokument des Königs Johann III. Sobieski, vom 18. November 1676, begünstigt, welches den Juden vielfältige Rechte einräumte. In diesem Dokument, „um der Stadt [...] wieder zu ihrer ehemaligen Perfektion zu verhelfen, erlaubte der König den ungläubigen Juden u. a. [...] ihre Freiheit zu erlangen und die Erlaubnis zubekommen [...] Schwankwirtschaft, Handel und Verkäufe jeglicher Art [...] zu betreiben [...], Bier und Honig herzustellen, eigene Brauereien zu bauen [...] [sowie] alle städtischen Freiheiten, und all jene die Juden in den benachbarten Königsstädten genossen, zu besitzen. Außerdem sollen sie am städtischen Markt Plätze und Häuser kaufen, alte renovieren und auf leerstehenden bauen können“[1.1]. Der König verbot zudem den Stadtbehörden Juden zu verfolgen und belegte dies mit hohen Strafen. Die vielfältigen Rechte und Privilegien, die nicht nur für Juden sondern auch für die sich in der Stadt niederlassenden Armenier und Griechen galten, wurden durch die Dekrete von 1677 und 1765 bestätigt. In Kazimierz lebten zur damaligen Zeit 239 Juden, in deren Besitz sich 84 Häuser befanden. Die immer wohlhabender werdende jüdische Gemeinschaft begann schrittweise die Christen aus ihren Häusern rund um den Markt zu verdrängen.

Die nächste Bekräftigung der Rechte und Privilegien der Juden in Kazimierz fand im Jahre 1717 statt. Dank dessen konnte sich die jüdische Gemeinde schnell von den Zerstörungen erholen, die der Nordische Krieg mit sich brachte. Im Jahre 1723 zahlte die Kehillah 100 Gulden Steuer, in den Jahren 1732-1733 waren dies bereits 600 Gulden. 1792 gab es „4 christliche und 11 jüdische Händler, die einheimische Produkte aufkauften“. Zur gleichen Zeit gehörten 29 der 31 prächtigsten Häuser in Kazimierz Juden.

In den Anfängen des 19. Jahrhunderts kam neben der traditionellen  rabbinischen Strömung die chassidische Bewegung in der Stadt auf. Um 1816 oder wie andere Quellen angeben, um ca. 1827, ließ sich hier der Zaddik Ezechiel ben Cwi-Hirsz Taub (gestorben 1856 oder 1857), ein Schüler von Widzący aus Lublin, nieder. Um das Anwesen des Zaddiks, der für seine fröhlichen Lieder und die volle Bejahung des Lebens berühmt war, bildete sich ein starkes chassidisches Milieu. Die Nachfahren des Rebbe Taub wurden zu Gründern chassidischer Dynastien in Zentralpolen, die durch eine gemeinsame Doktrin, welche sich auf die Lehren des Meisters berief, vereint waren. Nach dem Tod von Ezechiel, wurde sein Sohn Efraim zum Zaddik von Kazimierz, während sein zweiter Sohn, Dawid Cwi, den Chassidim von Jabłonów vorstand und der dritte Sohn, Samuel Elijahu, Zaddik in Zwoleń war. Mosze Aron Taub agierte in Nowy Dwór Mazowiecki, Chaim Taub in Warschau und Mława und Eliezer Szlomo in Wołomin.

Im Jahre 1925 ging einer der Nachkommen des berühmten Zaddiks, Szmuel Elijahu Taub aus Dęblin, zusammen mit einer Gruppe seiner Anhänger nach Palästina und gründete dort eine landwirtschaftliche Siedlung.

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts ließ sich in Kazimierz ebenfalls der Vertreter der chassidischen Dynastie aus Czarnobyl, Mordechaj Twerski, Sohn von Abraham Magida aus Murzysko, nieder. Doch bereits 1905 ging er zusammen mit seinen Anhängern nach Warschau.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts trennten sich von der Kehillah in Kazimierz die Juden aus Wąwolnica und gründeten eine eigene Gemeinde.

Im Jahre 1810 stellten Juden, die sich mit Handel und Handwerk beschäftigten, ca. 33% der 2.216 Bewohner von Kazimierz dar. Fast einhundert Jahre später, 1907, machten Juden bereits 89% der ca. 3 Tsd. der Stadtbewohner aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Zahl jüdischer Bewohner auf 1382 zurück, was ca. 40% der Gesamtbevölkerung von Kazimierz ausmachte. Im Jahre 1927 lebten in der ganzen Gemeinde, d.h. in Kazimierz und den umliegenden Dörfern ca. 2.300 Juden.

Die Zwischenkriegszeit war die Zeit dynamischer sozial-kultureller Entwicklung der Juden in Kazimierz. In der Gemeinde gab es eine Mikwe und ein rituelles Schlachthaus[1.2]. Auf Initiative jüdischer politischer Parteien und sozialer Organisationen entstanden hier eine jüdische Bibliothek und die jüdischen Sportklubs Makabi und Sztern. Es gab auch die Vorsorgekasse Gemilut Chesed, die zinslose Darlehen an Juden vergab[1.3]. Auch wurden jüdische Privatschulen eröffnet. Schon vor dem Ersten Weltkrieg wurden die ersten politischen Parteien gebildet - der sozialistische Bund, die Zionistische Poale Zion und Mizrachi. Und es waren auch Zionisten aus Kazimierz, die eine besonders starke Organisation gründeten, die in den 1920er Jahren dominierte. Aufgrund ihrer Initiative entstand 1927 eine hebräische Schule in der Stadt. In Kazimierz war auch die konservative Aguda tätig.

In den 30er des 20. Jahrhunderts wurden in Kazimierz und Umgebung zwei bei der jüdischen Gemeinschaft weltweit populären Filme gedreht: Der Dibuk (jid. Der Dybbuk) und Jidl mitn fidl (jid. Jidl mit der Fiedel).

Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges gab es unter den 4.641 Bewohnern ca. 2.500 Juden, die damit 64% der Stadtbevölkerung darstellten.

Während der deutschen Besetzung Polens wurde Kazimierz zusammen mit anderen Städten auf der rechten Weichselseite, dem Lubliner Bezirk einverleibt, welcher zum Generalgouvernement gehörte. Bereits im Oktober 1939 wurden alle Juden im Alter von 14 bis 60 Jahren zur Zwangsarbeit verpflichtet, und im November wurde der Befehl eingeführt, Armbinden mit dem Davidstern zu tragen und alle Unternehmen, aber auch alle jüdischen Unternehmen mit diesem Symbol zu kennzeichnen. Jüdische Bankeinlagen und Konten wurden blockiert. Des Weiteren wurde Juden das Recht auf Arbeitslosengeld abgesprochen und Alters-, Invaliditäts- und Sozialversicherungsrechte wurden vorenthalten.

Im Frühjahr 1940 wurden ca. 2 Tsd. Juden aus Kazimierz in das Ghetto, welches sich auf dem Gebiet des traditionellen jüdischen Viertels befand, also der ul. Lubelska und Mały Rynek, umgesiedelt. In das Ghetto in Kazimierz wurden bald auch Juden aus benachbarten Dörfern, sowie ein Teil der jüdischen Bevölkerung, die aus Puławy vertrieben wurde, hergebracht. In der Stadt ließen sich ebenfalls viele Flüchtlinge aus größeren Städten nieder, die eine gewisse Chance auf Rettung im Leben in der Provinz sahen. Aufgrund schwieriger Wohnverhältnisse und einer Typhusepidemie war die Sterblichkeit im Ghetto sehr hoch. Viele Juden fielen aber auch Hinrichtungen zum Opfer. Ab 1940 wurde in den Gebäuden der ehemaligen Brauerei in der ul. Puławska 50 ein Zwangsarbeitslager betrieben.

Kurze Zeit nach Besetzung der Stadt begannen die Besatzer jüdische Friedhöfe zu zerstören, indem sie die Mazewot zur Festigung des Gebietes um das Kloster der Reformatoren, welches zur damaligen Zeit Sitz der Gestapo war, aber auch zur Pflasterung von Wegen, die zu Toiletten an den von den Deutschen besetzten Häusern führten, benutzten.

Im Frühjahr 1941 beschlossen die Behörden des Bezirks Lublin, in Kazimierz eine Ferienanlage für deutsche Soldaten und das Verwaltungspersonal zu errichten. Im März wurde die Deportation aller Juden aus der Stadt und ihre Umsiedlung nach Opole Lubelskie angeordnet. Es gelang die Umsetzung dieser Anordnung hinauszuzögern, allerdings musste eine Gruppe von 200 bis 300 Juden, hauptsächlich die eingewanderte Bevölkerung, die Stadt verlassen.

Ungefähr seit April 1940 war neben dem Judenrat auch das Hilfskomitee für Flüchtlinge und Arme (poln. Komitet Pomocy Uchodźcom i Ubogiej Ludności) in Betrieb, welches in die Delegatur der Jüdischen Selbsthilfe (poln. Delegatura Żydowskiej Samopomocy Społecznej, ŻSS) umgewandelt wurde. Ziel dieser Organisation war die Erbringung von Hilfe bei der Ernährung der Ghettobewohnern und Gefangenen des Lagers. Trotz der Hilfe war die Situation der Menschen im Ghetto dramatisch. Es herrschten dort großer Platzmangel und Hunger. Epidemien, u. a. Typhus, breiteten sich aus und es fehlte an Kleidung und Schuhen. Im Juni oder Juli 1941 wurde wieder eine Deportation angeordnet, während dieser weitere 300 - 500 Personen die Stadt verließen. Die letzte Deportation fand schließlich im März 1942 statt. Die erste Gruppe gelangte zu Fuß ins Ghetto in Opole Lubelskie und dann zum Bahnhof in Nałęczów. Zur gleichen Zeit machte sich eine andere Gruppe direkt von Kazimierz zum Bahnhof in Nałęczów zu Fuß auf den Weg.

Am 1. April 1942, während des Pessach-Festes, fand um vier Uhr morgens vom Bahnhof in Nałęczów ein Transport von Juden aus Kazimierz und Wąwolnica nach Bełżec statt. Der Deportation im April sind nur die Gefangenen des Arbeitslagers in der ul. Puławska in Kazimierz entgangen, die beim Abriss von Holzbauten im geschlossenen Viertel beschäftigt waren. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Lager geschlossen und die Gefangenen an einen unbekannten Ort deportiert. Die Deutschen erschossen im Herbst 1943 alle Mitglieder der letzten Handwerkergruppe auf dem Gebiet des jüdischen Friedhofs in Czerniawy.

Womöglich überlebte nur ein Mann das Ghetto in Kazimierz und zwar Berek Cytryn. Unter dem Namen Bronisław Zieliński versteckte er sich zuerst in Bochotnica und dann in Warschau. Nach dem Krieg heiratete er in Puławy und wanderte in die Schweiz aus. Den Krieg haben auch andere Bewohner von Kazimierz, die außerhalb der Stadt Zuflucht gefunden haben, überlebt. Wie im Buch der Erinnerung der Stadt Kazimierz erwähnt wird, waren unter ihnen jüdische Kinder aus Kazimierz, die von christlichen Familien gerettet wurden. Es überlebten auch Juden aus Kazimierz, die sich während des Krieges in Russland aufhielten, darunter Naftali Fajersztajn sowie der Vertreter der hiesigen Apothekerfamilie - Stanisław Lichtson.

An das tragische Schicksal der Juden in Kazimierz erinnert heute eine Gedenktafel an der Wand der ehemaligen Synagoge. Folgende Inschrift befindet sich auf der Gedenktafel: "Zu Ehren von dreitausend polnischen Bürgern jüdischer Nationalität, ehemaligen Einwohner von Kazimierz Dolny, die während des Zweiten Weltkrieges von den Nationalsozialisten ermordet wurden".

Literaturverzeichnis:

  • Adamczyk-Grabowska M., Kazimierz vel Kuzmir. Miasteczko różnych snów, Lublin 2006.
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  • De Mezer-Sobotkowska K., Sobotkowski Z., Kazimierz Dolny, Warszawa 1996.
  • Husarski W., Kazimierz Dolny, Warszawa 1957
  • Kazimierz Dolny, [in:] The Encyclopedia of Jewish Life Before and During Holocaust, Red. S. Spector, Bd. 2, Jerusalem - New York 2001, S. 610.
  • Kiełboń J., Migracje ludności w dystrykcie lubelskim w latach 1939 – 1944, Lublin 1995
  • Kubicki R., Wijaczka J., Żydzi w Janowcu i Kazimierzu Dolnym w XVI-XVIII wieku, [in:] Historia i kultura Żydów Janowca nad Wisłą, Kazimierza Dolnego i Puław. Fenomen kulturowy miasteczka – sztetl. Materiały z sesji naukowej „V Janowieckie Spotkania Historyczne” Janowiec nad Wisłą 28 czerwca 2003 roku, Red. F. Jaroszyński, Janowiec nad Wisłą 2003, S. 13–32.
  • Piątkowski S., Żydzi Janowca, Kazimierza i Puław w larach wojny i okupacji (1939-1945), [in:] Historia i kultura Żydów Janowca nad Wisłą, Kazimierza Dolnego i Puław. Fenomen kulturowy miasteczka – sztetl. Materiały z sesji naukowej „V Janowieckie Spotkania Historyczne” Janowiec nad Wisłą 28 czerwca 2003 roku, Red. F. Jaroszyński, Janowiec nad Wisłą 2003, S. 199–214.
  • Sygowski P., Nieco informacji o Żydach, bożnicach i cmentarzach żydowskich Kazimierza Dolnego, „Brulion Kazimierski” 2001, Nr. 2, S. 48–55.
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Fußnoten
  • [1.1] Zitat nach: Kubicki R., Wijaczka J., Żydzi w Janowcu i Kazimierzu Dolnym w XVI-XVIII wieku, [in:] Historia i kultura Żydów Janowca nad Wisłą, Kazimierza Dolnego i Puław. Fenomen kulturowy miasteczka – sztetl. Materiały z sesji naukowej „V Janowieckie Spotkania Historyczne” Janowiec nad Wisłą 28 czerwca 2003 roku, Red. F. Jaroszyński, Janowiec nad Wisłą 2003, S. 24.
  • [1.2] Archiwum Państwowe w Lublinie, Urząd Wojewódzki Lubelski 1918-1939, Wydział Społeczno-Polityczny, Sign. 814, S. 2.
  • [1.3] Archiwum Państwowe w Lublinie, Urząd Wojewódzki w Lublinie, Wydział Społeczno-Polityczny, Sign. 485, K. 14.