Im 5. Jahrhundert existierte im Bereich vom heutigen Marktplatz eine slawische Ansiedlung. Zum ersten Mal wurde der Name Trzebnica (deutsch Trebnitz) in einem Dokument aus dem Jahr 1138 urkundlich erwähnt. 1202 stiftete Henryk Brodaty (Heinrich der Bärtige) ein Herzog von Schlesien eine Kirche und ein Kloster. Ein Jahr später zogen in das Kloster Zisterzienserinnen ein. 1250 bekam Trebnitz das Stadtrecht.

Im 14. Jahrhundert befand sich Trebnitz in den Grenzen des Herzogtums Oels. In den Jahren 1423-1433 fielen die Stadt und das Kloster den Hussiten und 1474 den Truppen des Königs von Ungarn und Tschechien Matthias Corvinus zum Opfer. Außerdem suchten Pestepidemien die Stadt heim. Seit 1526 befand sich Schlesien (also auch Trebnitz) unter der Herrschaft der Habsburger. Seit 1742 gehörte diese Stadt zu Preußen.

Nach der Säkularisation 1810 verließen die Zisterzienserinnen Trebnitz. Im 19. Jahrhundert war die Entwicklung der Stadt zu sehen. In dieser Zeit entstanden unter anderem eine Bank, eine Bibliothek und eine Druckerei. Das Schulwesen entwickelte sich und erste regionale Zeitungen wurden ausgegeben Im Jahr 1886 entstand eine Bahnverbindung mit Breslau.

Am 25. Januar 1945 marschierten sowjetische Truppen in die Stadt ein. Das zu 75 Prozent zerstörte Trebnitz wurde an Polen angeschlossen.

 

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