Als sich die Gemeinde Waldenburg 1878 von der Gemeinde Schweidnitz loslöste und unabhängig wurde, plante sie als erstes die Errichtung religiöser Einrichtungen, also auch die Anlage eines Jüdischen Friedhofs. 

Vor der Eigenständigkeit Waldenburgs bestattete die Gemeinde ihre Mitglieder an den Friedhöfen in Freiburg, Landeshut oder Schweidnitz.

Um ihren eigenen Friedhof zu errichten, erwarb die Gemeinde ein Grundstück zwischen Friedländer Chaussee und der Bahnhofsstraße. 1903 wurde auf dem Jüdischen Friedhof zudem eine Friedhofshalle erbaut.

Quelle: Alicke, Klaus-Dieter: Waldenburg, [in:] Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, Bd. 3, Gütersloh 2008, S.4262.

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